Bereits diese ersten beiden Spiele sind für Mitchell sehr wichtig, denn in beiden Teams sieht er direkte Konkurrenten um die Play-off-Teilnahme. "Möglicherweise sehen sich Bietigheim und Bremerhaven in der Favoritenrolle, dann wäre es schön, wenn wir das ausnutzen könnten." Er jedoch schätzte die beiden Auftaktgegner als Kandidaten für das Mittelfeld der Tabelle ein - und genau dort sieht er auch sich und sein Team.
Hier zu Punkten wäre also doppelt wertvoll. Dennoch will Mitchell nicht zu viel Druck aufbauen. "Natürlich haben wir in der letzten Saison gesehen, daß die Punkte, die man am Anfang holt, am Ende Gold wert sein können", räumt er ein, doch "Die Saison ist ein Marathon und kein Sprint" - könne man auch einen Fehlstart wieder gut machen.
Auf ihn und seine Mannschaft kommen jetzt 52 schwere Spiele zu und "es ist wichtig, dass wir uns an die Systeme halten. So, wie wir sie auch in den letzten 4, 5 Wochen umgesetzt haben".
Beim Testspiel in Bietigheim hat das schon zu Beginn sehr gut geklappt, als man sich mit einem 4:4-Unentschieden trennte. "Im ersten Drittel war Bietigheim stärker, im zweiten wir. Ich denke, dass heute die Tagesform eine große Rolle spielen wird", so der Landsberger Trainer. Dabei baut er auch auf die Unterstützung der Fans, die ihr Kommen angekündigt haben: "Die Zuschauer im Rücken sind immer eine große Hilfe."
Diese sollte ihm und den Spielern am Sonntag doppelt sicher sein, wenn Bremerhaven in Landsberg zu Gast ist. "Diese Mannschaft ist bislang ein großes Fragezeichen, doch am Ende waren sie meist vorne dabei." So habe man zuletzt einige Probleme gehabt und Mitchell sieht es eher positiv, bereits jetzt gegen die Pinguins anzutreten, ehe sich "diese eingespielt haben".
Auf jeden Fall sind beide Partien ein guter Maßstab und hier wollen die Landsberger bestehen wie in der vergangenen Saison: "Mit Kampf, Herz und Dennis Endras."
Die Aufstellung
Endras/Tanzer; Andress/Wintergerst, Hoffmann/Wedl, Macri/Seifert; Mitchell/Wycisk/Smyth, Wrigley/Helms/Wittmann, Juhasz/Kreitl,Hicks Koziol/Hess/Daniel Nörenberg.















