Landsberg kämpfte und rackerte, doch nur selten kam man gefährlich vor das Tor der Pinguins. Allerdings musste der EVL 2000 auf Kyle Helms verzichten, der "an allen Ecken und Enden fehlte", wie Larry Mitchell nach dem Spiel sagte. Helms hatte eine Gehirnerschütterung erlitten, und es ist noch unklar, wie lange er fehlt.
Der Abend begann schon schlecht für die Landsberger - als Erstes musste eine Scheibe an der Bande ausgewechselt werden, danach funktionierte das Mikrofon des Sprechers nicht richtig. Auch taten sich die Landsberger schwer, ins Spiel zu kommen. Zwar hatte man die ersten Chancen, doch zwingender waren die der Gäste. Dabei war es immer wieder Dennis Endras, der Bremerhavens Stürmer verzweifeln ließ. Obwohl beide Teams ein hohes Tempo gingen, blieb die Partie bis zum Ende des zweiten Drittels zerfahren und alle rechneten bereits mit einem 0:0, als Bremerhaven in Überzahl in der 40. Minute durch Reid in Führung ging.
Im letzten Drittel hatten die Landsberger schnell die Chance zum Ausgleich. In der 44. Minute wurde Jon Smyth bei einem Alleingang gefoult, doch Adam Mitchell, neben Endras der beste Landsberger, setzte den Penalty am Tor vorbei. Bremerhaven kontrollierte nun klar das Spiel und hatte die zwingenderen Chancen, doch Endras war nicht zu überwinden. Dann drehten die Gastgeber noch mal auf, hatten sehr gute Chancen, doch als man wieder mit einem Mann weniger auf dem Eis war, erzielte Bremerhaven in der 50. Minute durch Fraser Clair das 2:0. Dennoch gab der EVL 2000 nicht auf, und so war das 1:2 in doppelter Überzahl durch Adam Mitchell hochverdient.
Der Ausgleich wollte aber nicht mehr gelingen, vielmehr traf Olver in der 59. Minute zum 3:1-Endstand für die Gäste.
Bilder vom Spiel gibt es unter
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