Nicht mit Ruhm bekleckerten sich die Junioren bei einem weiteren Vorbereitungsspiel in Memmingen. Dennoch verließ man am Ende mit einem 3:5 das Eis als verdienter Sieger.
Es war mal wieder eines der Spiele, bei denen „net viel zamging“. Zwar war man optisch überlegen und führte nach 13 Minuten verdient durch Tore von Florian Knöferl und Stefan Kerber mit 0:2, doch kam in der Folgezeit kein Spielfluss mehr zusammen. Die Schiedsrichter pfiffen in einer fairen Partie jede Körperberührung ab und verteilten insgesamt in schöner Regelmäßigkeit 40 Strafminuten, so dass mal kaum länger als 2-3 Minuten mit 5 gegen 5 gespielt werden konnte. Dies schadete vor allem dem Rhythmus der Lechstädter. Zudem verstrickte man sich allzu oft in Einzelaktionen. So konnte Memmingen zweimal ausgleichen zum 2:2 und später zum 3:3. Das zwischenzeitliche 2:3 erzielte Ronny Zientek. Am Ende setzte sich dann aber doch die bessere Mannschaft durch. Dominik Nörenberg mit einem seiner gewohnt strammen Distanzschüsse und Neuzugang Ralph Crisan mit einem „halben“ Bauerntrick trafen zum 3:5 Endstand.
Vor allem für Trainer Ken Latta war diese Art Eishockey Neuland, aber auswärts in der Bayernliga sind die Spiele des Öfteren so ein „Gewürge“.
Aufstellung:
Tor: Reichelmeir
Zientek, Nörenberg Daniel, Schiller; Nörenberg Dominik, Eierschmalz;
Rossi, Trometer, Crisan; Köllner, Oppawsky;
Feilmeier, Knöferl, Kerber Stefan; Weis, Jänichen;
Kraus, Mönch, Kerber Dominc; Kellner, Busse;
Tore:
0:1 Knöferl (Feilmeier), 0:2 Kerber Stefan (Feilmeier, Jänichen), 1:2 Schuhmann (Kusterer, Schmidbauer, 2:2 Kusterer, 2:3 Zientek, 3:3 Schuhmann, 3:4 Nörenberg Dominik, 3:5 Crisan (Trometer)
Strafen:
ECDC Memmingen: 10x2; EVL 2000: 10x2















