Landsberg, Feldkirch l mm l Die Fahrt nach Feldkirch hat sich für den EVL 2000 nicht gelohnt. Hatte man die Österreicher zu Hause mit 9:1 klar dominiert, so kassierte man diesmal eine 3:5-Niederlage. Zu keinem Zeitpunkt fanden die Landsberger zu ihrem Spiel, wozu aber auch der Schiedsrichter das Seine beitrug: Neben Wrigley erhielt auch Andress eine Spieldauerstrafe - das waren die zweifelhaften Höhepunkte.
Das Spiel begann gar nicht nach dem Geschmack der Landsberger - nur gut eine Minute war gespielt, als Vince Macri auf die Strafbank musste. Fast hatte man die Unterzahl überstanden, als es in der 4. Minute doch noch einschlug. Auch den zweiten Treffer in der 8. erzielten die Gastgeber in Überzahl und nur Sekunden später - diesmal bei 5 gegen 5, fiel das 3:0. Doch zumindest der Anschluss gelang den Landsbergern noch vor der ersten Pause. Diesmal in Überzahl, bereiteten Doug Andress und Adam Mitchell den Treffer vor, Marcel Juhasz war der Vollstrecker (15.).
Im zweiten Drittel gab es nur wenige Höhepunkte. Vielmehr war die Partie sehr zerfahren, was auch am Unparteiischen lag, der zahlreiche Strafen verhängte. Dass die Landsberger davon deutlich stärker betroffen waren, brachte diese natürlich auch nicht besser ins Spiel. So füllte sich die Sünderbank zusehens - in gleichem Maß nahm der Spielfluss ab. Dennoch gelang dem EVL 2000 der einzige Treffer in diesem Abschnitt. In der 36. Spielminute war es Kyle Helms, der Martin Kreitl bediente und dieser vollstreckte zum 3:2. Damit ging es auch in die zweite Pause. In dieser konnte sich David Wrigley gleich umziehen - er hatte eine 5-minütige Strafe mit Spieldauer erhalten.
Im letzten Abschnitt fielen wieder Tore - zunächst aber für Feldkirch. Johannes Hehler erhöhte in der 45. Minute auf 4:2, aber der EVL 2000 gab sich keineswegs geschlagen. Erneut waren Doug Andress und Adam Mitchell die Vorbereiter - diesmal vollstreckte Jon Smyth zum 4:3 (52.). In doppelter Überzahl erzielte wiederum Hehler das 5:3, dann hagelte es Strafen für den EVL 2000 und an eine Aufholjagd war nicht mehr zu denken.















