Landsberg - Besonders das Gegentor bei Überzahl ärgert Marian Hurtík: Als die Landsberger in Herne im zweiten Drittel mit einem Mann mehr begannen, hatte er zuvor noch eindringlich davor gewarnt, eben kein Gegentor zu kassieren - doch dann passierte es trotzdem. Dennoch kann er trotz der 2:6-Niederlage, die eindeutig zu hoch ausgefallen ist, ein positives Fazit ziehen: „Die Mannschaft hat diesmal wieder umgesetzt, was wir besprochen haben.“Und das bezieht sich vor allem auf die Defensivarbeit. Die Stürmer haben zurückgearbeitet und die Verteidiger blieben auch hinten. „Herne kam so im ersten Abschnitt kaum in unser Drittel.“ Jedenfalls war die taktische Leistung der Mannschaft so gut „wie schon lange nicht mehr“.
Vielleicht hat auch der Brief von Vorstand Hans-Jürgen Böttcher seinen Teil dazu beigetragen, den er der Mannschaft mit auf die Reise gab. Darin hielt er den Spielern klar vor Augen, dass sie nicht nur die Play-offs mit ihrer Spielweise gefährden. „Dank Eurer Leistung in den letzten Wochen (...) haben wir unsere Zuschauer und Fans vergrault“, hält er den Spielern vor. „Herr Böttcher hatte damit völlig recht, und ich denke, dass dieser Brief schon etwas bewirkt hat“, sagt Trainer Hurtík.
Er geht davon aus, dass man in Herne nun wieder einen Anfang gemacht hat, um in die Erfolgsspur zurückzukehren. Darauf hofft auch Hans-Jürgen Böttcher, der nach wie vor an die Mannschaft glaubt. Für die nächsten Punktspiele am 19. und 21. Februar rechnet Hurtík auf jeden Fall wieder mit Bacek und Kapicka. Allerdings wird dann vermutlich Dominik Nörenberg fehlen, denn er hat sich nach einem Check in Herne eine Knieverletzung zugezogen und wird wohl einige Wochen pausieren müssen.
Am kommenden Mittwoch steht für die Landsberger noch das Freundschaftsspiel gegen die Augsburger Panther an - dann gibt es auch ein Wiedersehen mit Larry Mitchell. Beginn ist um 19.30 Uhr in Landsberg. (mm)














